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(12.01.2007; 18.01.2007) AZ MAINZ/BINGEN Der Vorstand des SSV Bingen hat im Sinne seiner Leistungssport orientierten Schwimmer den Beitritt zur Schwimmgemeinschaft (SG) EWR Rheinhessen-Mainz besiegelt. "Mit dem Anschluss an den rheinland-pfälzischen Spitzenklub wollen wir erreichen, dass unsere Athleten dort unter besseren Trainingsbedingungen die erforderliche Leistungsförderung erhalten und ihre Erfolgsmöglichkeiten steigern können", erklärte Matthias Müller, Zweiter Vorsitzender des SSV Bingen. Die Schwimmer der SG EWR Rheinhessen-Mainz sind durch den Zugang des SSV Bingen weiter gewachsen und werden jetzt von sieben Vereinen getragen. Im Mainzer Berno-Wischmann-Haus wurde der Anschluss des Traditionsklubs vom Rhein-Nahe-Eck mit den Unterschriften aller Vereine und des SG-Vorsitzenden Bernd Moldhäufel nun auch vertraglich besiegelt.
Für die Binger unterzeichnete Sabine Jung. Die Vorsitzende des SSV erklärte, ihr Verein freue sich, nun mit im Boot des Bundesligisten zu sitzen. Sie sei überzeugt, dass der SSV mit seiner guten Nachwuchsarbeit mit zur Stärkung der Basis des rheinland-pfälzischen Leistungssport-Zentrums beitragen werde.
Laut Müller kommen derzeit etwa 20 Binger Athleten für die Eingliederung in die Leistungsförderung des Bundesligisten in Frage, die künftig zusätzlich zum Heimtraining im Gau-Algesheimer Regionalbad "rheinwelle" mit zwei bis vier Trainingseinheiten wöchentlich im Mainzer Raum gefördert werden. Sie sollen auch das sofortige Startrecht für die SG erhalten. Der SSV kooperiert im Leistungssportbereich schon seit über zwei Jahren mit der Landeshochburg. So ist beispielsweise Lothar Schubert, der führende Trainer des SSV Bingen, bereits seit Herbst 2004 auch als Leistungsförderer in die Nachwuchsbetreuung der SG eingebunden. Wie Moldhäufel informierte, ist das SG-Schwimmerlager nunmehr auf über 600 Leistungssportler angewachsen, die von 15 Trainern betreut werden.
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