Die folgenden Bilder zeigen den Ablauf eines Kraul-Zyklus in Bildern und Text. Es handelt sich eigentlich um eine Übung, mit der richtiges, flüssiges Kraulschwimmen, wie es beispielsweise Ian Thorpe und Grant Hackett schwimmen, leicht gelernt werden [Analyse von Grant Hacketts und Ian Thorpes Schwimmtechnik]. Wenn Du diese Technik lernen willst, geht das nicht auf einmal, das dauert bei wöchentlich ein bis drei Mal Üben mindestens einige Monate, bis es richtig läuft. Übe die Wasserlage auf der Seite vor Allem am anfang fleißig (Phasen 1-3). Drehe deinen Körper langsam von einer Lage in die nächste (oder wieder zurück) und vergegenwärtige stets, was dein Körper macht.
Das Ziel ist, das Gleiten zu spüren und mit weniger Zügen pro Länge gleich schnell oder schneller zu schwimmen. Zähle Deine Züge regelmäßig.
Die perfekte gestreckte Wasserlage: Schwimme auf der linken Seite, der rechte Arm sollte zum Wasser hinaus schauen, nur das Gesicht ist über der Wasseroberfläche zum Atmen, der linke Arm ist ganz nach vorne gestreckt. Du solltest dich schwerelos fühlen. Dies ist die schlüpfrigste Lage.
Tipp: Ideale Übung für den Einsteiger in die neue Technik - Beinschlag auf der Seite. Trage kleine Flossen (Tritan oder Zoomers), falls du zu schwachen Beinschlag hast. Wenn du wirklich schnell schwimmen willst, also nicht "durchs Wasser wühlen", sondern entspannt und mit Wassergefühl, lies, was Popovs und Klims Trainer Gennadi Touretski zu sagen hat:
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Schwimmen wie ein Fisch: Gennadi Touretski erklärt das Geheimnis von Popov und Klim | ||
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Warum die Wasserlage so wichtig ist | ||
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Schneller Schwimmen mit guter Körperhaltung und Schweben | ||
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Basisübungen Wasserlage | ||

Als nächstes drehst Du den Blick zur Seite, ohne die Wasserlage zu verlieren. Du solltest unter der Wasseroberfläche durchsehen. Falls Du Dich unsicher fühlst, kannst Du das Gesicht wieder nach oben drehen. Als nächstes wendest Du den Blick auf den Bassinboden.

Beachte, dass du jetzt zum Boden schaust, ohne die Wasserlage verloren zu haben. Der rechte Arm schaut immer noch zum Wasser heraus, du liegst immer noch auf der Seite.
Wichtig: Der Kopf ist immer ganz unter Wasser.

Jetzt beginnst du den rechten Arm nach vorne zu bringen. Ziehe die Hand aus der Hosentasche und bleibe noch auf der linken Seite liegen. Blicke auf den Boden.

Du hast den rechten Arm halbwegs nach vorne gebracht, bist schön ausbalanciert, fühlst dich lang, entspannt.

Denke an einen Baumstamm im Wasser: Mit den kräftigen Rumpfmuskeln leitest du die Drehung auf die rechte Seite ein, wenn Du mit der rechten Hand eintauchst - mit dem linken Arm beginnst Du zu ziehen. Der Körper rotiert als Ganzes wie ein Baumstamm vom Kopf bis zu den Füßen.
Merke Dir in dieser Phase den Abstand Kinn - linke Schulter: Im nächsten Bild wird gezeigt, wie der Kopf mit dem Körper zum Atmen mit dreht (falls Du atmen willst), und dass das Kinn nahe an der Schulter bleiben muss.

Denke an einen Baumstamm im Wasser: Mit den kräftigen Rumpfmuskeln leitest Du die Drehung auf die rechte Seite ein, wenn Du mit der rechten Hand eintauchst - mit dem linken Arm beginnst Du zu ziehen. Der Körper beginnt nun als Ganzes wie ein Baumstamm vom Kopf bis zu den Füßen zu rollen. Wenn Du einen oder mehrere Züge nicht atmest, dreht der Kopf nicht mit dem Körper mit, sondern der Blick ist bis zum nächsten Atemzug gerade nach unten gerichtet. Wenn Du atmest, dreht der Kopf mit dem Körper mit, und zwar so synchron, als wenn das Kinn mit einem Gummiband an der linken Schulter befestigt wäre.

... das Rollen wie ein Baumstamm - beachte die Drehung des Kopfes - setzt sich fort.

Du endest dort, wo Du angefangen hast, aber jetzt liegst Du auf Deiner rechten Seite. Mach mal Pause zum Einatmen, nur mit dem Gesicht zum Wasser hinaus. Der nächste Zyklus beginnt wieder. Wenn Du diese Übung beherrscht, geht die Arbeit weiter. Die Bewegungen müssen nahtlos ineinander übergehen, ohne dass die Wasserlage und Körperhaltung verloren geht. Und alles muss ja nicht nur schön sondern auch schnell gehen.

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