Schwimmsport
Freiwasserschwimmen
Freiwasserschwimmen im Sinne einer Wettkampfdisziplin versteht die FINA als Rennen in offenen Gewässern von mindestens fünf Kilometern Länge. Bei Weltmeisterschaften und Europameisterschaften werden Titel über 5 km, 10 km und 25 km vergeben. Im Weltcup und bei Extremsportveranstaltungen sind auch längere Distanzen bis 88 km zum Beispiel in Santa Fe - diese aber in der Regel flussabwärts - möglich.
Veranstaltungen und Wettkämpfe mit Strecken von 1 bis 40 Kilometern und Massenstarts finden nicht in Schwimmbädern sondern in offenen Gewässern statt. Dagegen werden 24-Stunden-Schwimmen in Frei- und Hallenbädern veranstaltet. Langstreckenschwimmen nach dieser Art im unteren Kilometerbereich sind auch ein Breitensport.
Das 24-Stunden-Schwimmen ist eine extreme Art des Langstreckenschwimmens. Es wird meist nicht im Freiwasser, sondern aus Sicherheitsgründen in Schwimmbädern durchgeführt. Meist dient diese Art von Schwimmveranstaltung der Unterhaltung und erfreut sich zusehends einer großen Beliebtheit. So kann das 24-Stunden-Schwimmen als Staffel- Mannschafts- beziehungsweise Einzelschwimmen durchgeführt werden. Die erreichten Strecken werden addiert, um dann eine Rangliste der geschafften Kilometer zu erstellen. Einzelstarter schaffen bis zu 80 km (Jérôme Becher, 2003), Staffeln bis zu 120 km (Berlin, 2002).

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